Baubericht: Bell 222 - hopper
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Einleitung
So, was lange währt..... Ich hab die Tripple 2 begonnen.
Das Ziel ist es, eine Bell222 zu bauen die als Feature ein Einziehfahrwerk besitzt. Zusätzlich erhällt das Modell Antikollisions-Blitzer und Positionsbeleuchtung sowie einen Landescheinwerfer. Wie ich den integriere weiss ich jedoch noch nicht genau.....
Ach ja - und dann war da ja noch was - der Rahmen ist ja irgendwie so was wie ein DF60 - und beim ersten Anhalten der Rumpf-Teile "so mal eben" habe ich festgestellt, dass das Heckrohr ca. 2,5cm zu kurz ist - also anderer Zahnriemen muss her - woher nehmen? - welche Länge? - mhm......
Im Endeffekt bin ich auf einen Riehmen mit 440 Zähnen gekommen den ich über KeilriemenExpress bezogen habe. Der Preis von 6 EUR zzgl. Versand ist in meinen Augen auch in Ordnung. Wenn man also mal wieder in die Verlegenheit kommt, einen Riemen mit einer "komischen" Grösse verbauen zu wollen - einfach da mal anfragen. Dort findet sich übrigns auch ein "Zahnriemenrechner"!!
Verbaute Komponenten
Als Rahmen dient erneut ein modifizierter (weil speziell gefräster) DF60 aus Flugzeug-Aluminium von crashkai aus dem Nachbaruniversum. Das Heckrohr ist bewährtes 12mm Alurohr-Baumarkt-Tuning.
Ehe jetzt Fragen oder Anmerkungen bezüglich der Antennenverlegung kommen: NEIN die bleibt nicht so. In der Bauphase kann ich jedoch keinen 1 Meter langen Draht gebrauchen, der mir ständig vor der Nase rumbammelt ;-) . - Und NEIN - die Robben und Pinguine fliegen nicht mit... *und_wegduck* ...
Der Gyro ist ein WK-G011 und den Empfang stellt ein SMC16scan (hoffentlich) sicher. Als Motor setze ich einen 400W SkyArtec BL450 mit 3200KV ein. An der TS am Heck und auch für das Fahrwerk setze ich TP90er ein. "Geregelt" wird das ganze von einem Jazz 40-6-18.
Um das Bild optisch abzurunden werde ich wieder eine Kurzantenne wie auch bei meinen anderen Modellen einsetzten. Wird die Antenne richtig platziert, ergeben sich keine Einbussen in der Reichweite, die ICH bemerken würde - soll heissen - wenn der Heli so weit weg ist, das er Aussetzer hat, kann ich eh nicht mehr erkennen wie die Fluglage ist..
Ich habe auch gleich noch bei der Modifikation des Zahnriemens das Wabbel-Alu-Walkera-Heck gegen eines von CopterX getauscht, das obwohl recht günstig, deutlich besser und präziser ist.
Der Hauptrotor ist ebenfalls von CopterX - in meinem Falle die Version V1 - wird bei "meinem" Anbieter nicht mehr gelistet. Durch die Umrüstung komme ich in den Genuss der einfacheren und preiswerteren Ersatzteilversorgung und "zu allem Überfluss" lässt sich dieser Kopf auch sauber einstellen....
Leider musste ich mir noch eine andere Taumelscheibe bestellen, da die mitgelieferte keinen Ansatz für einen Verdrehschutz hinten hat. Den Verdrehschutz vorne zu konstruieren ist wegen der Servoanordnung des DF60 leider nicht möglich.
Erste Schritte
Es handelt sich um einen Rumpf von Darthdrk den ich über helihobby für 70$ bezogen habe. Das Material ist PolyStyrol und lässt sich deutlich besser verarbeiten als PET/G (die durchsichtigen Rümpfe, wie z.B. meine UH-1C).
Ein kleiner Überblick über die mitgelieferten Teile: Auf diesem Bild zu erkennen:
Scheibensatz, Stabilisatoren, Seitenflügel mit Abschlusskappen, Abgasdüsen (die runden Eierbecher) und noch eine PolyStyrol-Scheibe zur Erstellung von Klebenasen und Überlappungsstreifen.
Rumpf und Heckteile (ein Rumpfteil wurde bereits von überflüssigem Material befreit - soll heissen - Fenster und Wartungsöffnungen ausgeschnitten)
Ausarbeiten der Öffnungen
Zunächst wird man vor die Aufgabe gestellt, die Rumpfteile von überflüssigen Tiefziehrückständen zu befreien. Ich habe es zunächst mit einem Cutter versucht, dies aber sehr schnell wieder gelassen und meine kleine Proxxon mit Trennscheibe herausgeholt. Geht man vorsichtig zu Werke, kann man die Teile mit diesem Werkzeig sehr gut bearbeiten und alles überflüssige entfernen. - Wie gesagt VORSICHTIG - sonst schmilzt durch die entstehende Wärme das PS und wird zu einem unansehnlichen Grat und "krüngelt" sich in Klümpchen zusammen - also mit Geduld an diese Sache gehen!
Nachdem die Grate an den Rumpf- und Heckteilen entfernt waren, habe ich mit der gleichen Vorgehensweise begonnen, Fenster, Wartungs- und Lüftungsöffnungen herauszuarbeiten, wobei ich bei der Ansaugöffnung, den Auslassdüsen und der runden Öffnung an der Seite einen kleinen Spitzfräser "zu Rate" gezogen habe und diese Öffnungen freihändig erstellt habe.
Allerdings kommt man nicht umhin, einen Satz Schlüsselfeilen im Hause zu haben, da alle Öffnungen entgratet und ggf. etwas nachgearbeitet werden müssen.
Auf dem oberen Bild ist bereits ein Rumpfteil fertig bearbeitet. Das andere ist lediglich aussen entgratet, wartet aber noch auf das Ausschneiden der Öffnungen
Und so sieht das ganze dann mit beiden Rumpfhälften und den Flügeln aus:
Erste "Anprobe"
Nachdem die beiden Rumpfteile fertig ausgeschnitten sind, habe ich zum ersten mal beide Rumpfteile um die Mechanik platziert und festgestellt, das mir derzeit noch keine brauchbare Idee gekommen ist, wie ich die Mechanik aufgrund des breiten Fahrwerks, welches in den Flügeln "verschwinden" soll in den Rumpf bekomme......
Zusätzlich muss ich "bebrüten", wie ich den Rumpf trenne, um Zugang zur Mechanik zu bekommen und einen Akku-Wechsel ohne Werkzeug zu ermöglichen. Einerseits muss ein sicherer Sitz realisiert werden, andereseits muss die Haube einfach und schnell zu öffnen sein. Als drittes Kriterium ist die Stabilität des Rumpfes ein Faktor, der berücksichtigt werden muss.
Ein weiterer Aspekt ist die Befestigung des Rumpfes mit der Mechanik. Kriterien hierbei sind Stabilität, Wartungsfreundlichkeit und geringe Schwingungsresonanz. Gleiches gilt für die Befestigung des Hecks.
Trennung der Kabine vom Rumpf
Wie schon bei der UH-1C ist das Ziel, möglichst schnell an den Akku und die Innereien des Modells zu gelangen. Hierzu müssen Haube und Rumpf voneinander getrennt werden und ich muss mir einen Weg überlegen, beides wieder miteinander zu verbinden.
Im ersten Schritt habe ich mich entschlossen, die Abtrennung in der Mitte des Domes vorzunehmen und dann gerade herunter bis zu einem Abstand von ca. 10mm über den Fenstern. Von da aus gerade nach vorne bis kurz vor die Türen und dann einmal "herum" um die Kanzel.
Nachdem ich die Teile mit einem Skalpell (keine Trennscheibe!!!!, da hierbei Material verloren geht und ich ein möglichst kleines Spaltmass erreichen möchte...) vorsichtig und freihändig getrennt habe, wurden sie wieder mit Tesakrepp von aussen zusammengefügt. Anschliessend habe ich zunächst die Neodym-Aufnahmen aus Balsa gefertigt und eingeklebt sowie die Führungsstifte im oberen Teil.
Dann konnte das Krepp weichen und ich habe zum einen aus Stabilitätsgründen und zum anderen zur Führung der Teile Laschen von Innen aus dem mitgelieferten Zusatzmaterial gefertigt.
Aber seht selbst:
Weitere Überlegungen
Folgende Punkte schweben derzeit noch vor meinem geistigen Auge:
Im unteren Heckbereich wird eventuell eine Wartungsklappe eingearbeitet, um den Zugang zu den elektronischen Komponenten zu ermöglichen. Der Empfänger ist bereits so eingebaut, dass bei abgenommener Haube der "Scan-Button" zugänglich ist, um eine erneute Frequenzwahl bzw. -suche zu ermöglichen.
Bevor das Heck verklebt wird, muss die Kurzantenne sowie die Beleuchtungsverkabelung verlegt werden. Die Kurzantenne plane ich in der Leitwerkflosse unterzubringen - mal sehen obs passt.
Auch am Heckrotor spiele ich mit dem Gedanken eine verschraubte Wartungsklappe anzubringen, um an den Heckrotor bei angebautem Rumpf zu gelangen.
Farbgebung
Die Farbgebung habe ich mir bereits überlegt. Es wird eine zweifarbigeLackierung in Silber (unterer Bereich bis zur Fensterkante) und der obere Bereich wird in Rot gehalten. Ich werde wie bei der UH-1C wieder Magic-Color-Farben von LRP verwenden. Als Grundierung werde ich Ice Colour Silver (27405) verwenden und das Rot wird in Ice Colour Red (27403) ausgeführt.
Zoll
Nun ja - da habe ich bisher Schwein gehabt. Alle Importe bis auf den Rumpf sind ohne "Wenn und Aber" glatt durch den Zoll gekommen. Somit kann ich für meine bisher gemachten Erfahrungen sagen(man achte auf die Einschränkungen!!!!), es hat sich gelohnt und ich bin bis jetzt auch nicht "auf die Nase gefallen". Es ist immer ein Glückspiel und mann sollte IMMER ca. 3 Wochen Zeit "mitbringen" wenn man sich auf ein Eigenimport einlassen will.
Fortsetzung folgt
Bezugsquellen und Hersteller
helituningteile Fahrwerk, Beleuchtung und Kurzantenne
LRP Farben
KeilriemenExpress Keilriemen
SkyArtec Motor
Darthdrk Rumpf
cnchelicopter Taumelscheibe
ehirobo Haupt- und Heckrotor


