Baubericht: Bell UH-1C - hopper
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Mechanik und Rumpfwahl
Grundlage des Modells ist ein stark modifizierter DF60, der vom Original lediglich das Hauptzahnrad und den Heckrotor "behalten" hat.
Alle anderen Teile sind durch Komponenten anderer Anbieter ausgetauscht worden.
Ich habe diesen Rumpf und einen Umbau des Hecks nach diesem Muster vorgenommen.
Leider hat sich das Original "zerbröselt" und ich habe dann eine eigene
Umlenkaufnahme aus POM selber gebohrt und gefräst (aus einem Teil!!!!).
Vorarbeiten und Montage
Zunächst sind alle Teile auszuschneiden. Leider habe ich zuerst eine Schere benutzt und bin erst später auf die Idee verfallen, eine kleine Trennscheibe zu nehmen.
Dann habe ich begonnen, das Heck anzupassen und sämtliche Teile miteinander mittels Klebestreifen zu fixieren.
Im nächsten Schritt wurde dann das Heck auf der Oberseite mit UHU POR verklebt und zusätzlich verschraubt (kleine 2mm Blechschrauben in innwandig verklebte Kunststoffplätchen.
Nach dem gleichen Prinzip wird der untere Teil des Hecks verschlossen und das Heck an dem Mittelteil mit 4 Schrauben fixiert.
Das Heck ist an zwei Befestigungen für Stabilisatoren sowie oben am Gehäuse des Heckrotors verschraubt.
Das Mittelteil wurde komplett verklebt. Es lässt sich bequem über das nackte
Heckrohr demontieren. Eine Fixierung erfolgt zum einen durch die Schrauben
des Landegestelles und zum anderen habe ich die Befestigung der Originalhaube
genutzt.
Nun zum Vorderteil: Anforderung war, ein werkzeugloses Öffnen für den Akku- wechsel zu realisieren, wobei jedoch die Haltbarkeit der Befestigung auch bei einer unsanfteren Landung noch gegeben sein muss (man will ja nicht jedesmal hinrennen und die Haube neu draufsetzten....). Ausserdem muss die Mechanik einigermassen zugänglich sein, um eventuelle Wartungen durchführen zu können.
Frontteil
In die Haube wurde ein kleines Stück Gewebeschlauch geklebt, das wiederrum
ein ca. 5 cm langes Teil eines Antennenröhrchens aufnimmt. Auch dies wurde
eingeklebt. Im Mittelteil gibt es hierzu "Gegenstücke" in die die Stifte der
Haube "eingefädelt" werden.
Wie realisiert man aber nun einen festen Halt?
Hierzu habe ich 8 sehr kleine und sehr starke Magnete eingesetzt.
Je ein Paar sitz an der unternen hinteren Kante der Ladetür und dem Mittelteil und je ein weiteres
Paar habe ich oben unter dem Dach zur Habenbefestigung untergebracht.
Diese habe ich noch auf kleine POM-Würfelchen geklebt, die mit dem Mittelteil
bzw. der Haube verschraubt sind.
Im nächsten Schritt habe ich alle einzusetztenden Fenster innen und aussen abgeklebt, da dies nach Einbau nur noch schwer zu realisieren ist (man braucht dann ne dressierte Maus, die mit Maskiertape und ner Schere bis in die kleinste Ecke krabbelt - meine hat leider gerade Urlaub....)
Die Haube wurde mittels Trennscheibe bearbeitet, da alle Fenster vor dem Einkleben aus dem Tiefziehmaterial auszuschneiden sind. Die profilierten und maskierten Teile wurden dann mit UHU wieder eingeklebt.
Ach so - die Abgasdüse ist übrigens ein Teil eines Wasserflaschenhalses und der Plastikschippel am Heck wird noch nach dem Lackieren über den Heckrotor geklappt...
Lackierung
Zunächst erfolgte eine Grundierung mit sogenanntem Kunststoffprimer. Dann wurde der gesammte Rumpf weiss lackiert. Nach Durchtrocknung (ca. 2 Tage habe ich gewartet...) wurde der obere Teil, der weiss bleiben sollte, abgeklebt und und in Zeitungspapier "eingepackt". Anschliessend erfolgte ein Überzug mit silber, da das translucent-blau erst durch eine solche weitere "Grundierung" die brillianz erhällt. Bei der Lackierung sollte man immer in mehreren, dünnen Schichten die Farbe auftragen damit keine Lacknasen entstehen.
Abschliesend habe ich dann den Rumpf mit 2K-Klarlack hochglänzend versiegelt. Hier das Ergebnis:
Optische und technische Besonderheiten
Um dem ganzen noch einen kleinen optischen Kick zu geben, habe ich individuelle Wasserschiebebilder auf einem FarbLaser gedruckt. Das Modell ist mit einer Kurzantenne ausgerüstet, die am Heck befestigt ist.
Die Beleuchtung des Modelles besteht aus Positionslichtern rot/grün über den beiden Schiebetüren sowie weiss am unteren Ende des Hecks, Antikollisionsblitzern oben und unter auf dem Rumpf sowie hinten oben am Heck. Zusätzlich verfügt das Modell über einen zuschaltbaren Landescheinwerfer.
Als Kreiselsystem kommt in diesem Helikopter ein Helicommand 3D zum Einsatz (an der rechten Seite in Flugrichtung verbaut), der in Zusammenarbeit mit dem SMC16Scan eine fast perfekte FallBack-Lösung darstellt, da das Modell selbst bei komplettem Funkausfall selbstständig in den Schwebezustand übergeht.
Die Bezugsquellen bzw. Hersteller habe ich abschliessend verlinkt.






