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Cherokee 500 / HDX500 / 3DX500

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3DX500 SE mit GFK Haube
3DX500 SE mit GFK Haube

Inhaltsverzeichnis

Ausführungen

Der 3DX500 könnte man als Abkömmling des Hirobo Lepton EX bezeichnen und ist 2006 auf den Markt von Sonix gekommen. Wahrscheinlich hat sich der Zulieferer von Hirobo überlegt, wie er mit den Teilen einen weiteren Vertriebskanal öffnen kann, und hat einen neuen Helikopter auf die Beine gestellt, der dem Lepton EX sehr ähnlich sieht. Der Kopf ist bis auf die Farbgebung (Lepton: blau, 3DX500: silber) identisch; das Heck ist aus Alu und nicht aus Plastik wie beim Lepton. Nur das Chassis unterscheidet sich wesentlich, da das Chassis des 3DX500 aus G10 Resine gefertigt ist die Servos beim 3DX500 hinter und der Motor vor dem Kopf angeordnet ist. Beim Lepton ist der Motor hinter dem Kopf von unten her eingebaut, die Servos liegen vor dem Kopf und das Chassis ist aus Carbon sowie Magnesium statt Alu. Die Markteinführung des 3DX500 war jedoch in Deutschland (und vielleicht auch anderer Länder) nicht ohne weiteres möglich, da Hirobo das Patent auf den Rotorkopf des Lepton EX hält. Daher musste der Kopf für den Vertrieb des 3DX500 in Deutschland modifiziert werden. Herausgekommen ist der Cherokee 500, der hierzulande von CNC-Deluxe vertrieben wird. Er wird mit einer hochwertigeren CFK-Haube (3DX500: gelbes Plastik) und einem silbernen Heckrohr (3DX500: titanfarben) ausgeliefert. Zudem besitzt der Cherokee kein zentrales Alustück im Chassis, welches die Einbauhöhe für Akkus um ca. 3mm vergrößert. Der Cherokee 500 besitzt einen Rotorkopf, der von der Form an den der kleineren Modelle von CNC-Deluxe wie Tomahawk oder Ronin erinnert. Er wird im Ausland unter dem Namen HDX500 vertrieben. Einem Forumsbericht zu folge, in dem jemand auf seinen Cherokee 500 den Leptonkopf gesetzt und somit den direkten Vergleich hat, soll der Leptonkopf höheren zyklischen Pitch erlauben und der Heli wird agiler. Stand 2008 wird jedoch der Support für den 3DX500-Kopf eingestellt, so dass man entweder Ersatzteile bevorratet oder auf die teuren Hiroboteile vom Lepton EX zurückgreift. Eine weitere Alternative ist die Umrüstung des Kopfes auf die Cherokee-Variante. Zum Faktor Preis: In Fernost, den USA und England wird der 3DX500 als Barebone recht günstig und in günstigen Komplettsets mit Servos, Gyro und Akkus angeboten. Man sollte sich nicht durch den Preis blenden lassen: Hohe Versandkosten, Importzoll und Steuern sind dazuzurechnen. Der Cherokee 500 liegt im Preis etwas darüber, hat aber auch höherwertige Komponenten. Der Hirobo Lepton EX ist zwar mittlerweile preislich ähnlich platziert, hat aber im Gegensatz zum Cherokee 500 und 3DX500 keinen Motor im Lieferumfang (dafür eine Aufbauanleitung!). Im Jahr 2007 gesellten sich zwei weitere Varianten zur Familie: Der HD 500 SAS und SAH. Der ursprünglich HDX500 wurde HDX500 SE getauft. Sie können als günstigere Einstiegsversionen betrachtet werden: Beide haben einen zum Großteil aus Plastik bestehenden Hauptrotorkopf, eine weniger aufwendige direkte Anlenkung der Taumelscheibe bedingt auch durch ein anderes Chassis und einen Plastikheckrotor. Der Unterschied von SAS und SAH liegt in den verbaubaren Servos: SAH ist für Hitec ausgelegt, SAS für Standardservos.

Vorteile

Die SE-Versionen bieten für einen moderaten Preis einen vollgetunten Heli, sprich keine Plastikteile mehr, die gegen Alu ausgetauscht werden können. Der Heli ist sehr gutmütig zu fliegen und hat ein Schwebeverhalten, welches sonst nur in wesentlich größeren Helis zu finden ist. Daher ist es ein ausgesprochen gutmütiger Anfängerheli.

Nachteile

Die Gutmütigkeit des Helis kommt nicht von ungefähr: Der Heli ist je nach Ausführung zwischen 1700gr und 2000gr schwer, was ihn in der 500er-Klasse zu einem Schwergewicht macht. Dadurch eignet er sich für moderaten 3D-Flug, ist aber sicherlich nicht vergleichbar mit einem Logo 500, der auf reines 3D getrimmt wurde. In der SE-Variante kann man Gewicht durch Verwendung eines Chassis des billigeren Variante einsparen, da viel vom Chassis und die gesamte Push-Pull-Anlenkung wegfällt.

Technische Daten

Angaben des Herstellers für die Version Cherokkee 500 - Stand 12/2007:

  • Hauptrotordurchmesser: 950 mm
  • Heckrotordurchmesser: 160 mm
  • Heckrohrdurchmesser: 15mm
  • Hauptrotorwellendurchmesser: 8mm
  • Heckrotorwellendurchmesser: 4mm
  • Länge über alles: 860 mm
  • Gewicht ohne RC: 850gr

Verwendbare Komponenten

Motor

  • ca. 890kv mit 24T Ritzel Modul 0.6

Akku

LiPo

  • Empfohlener Akku: 11.1V oder 14.8V LiPo mit min. 3.200mAh

Servos

Taumelscheibenservos

Heckservo

Bauberichte

Baubericht: 3DX 500 - John Heli

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